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Warum Meditation?



Von Stephan Bielfeldt

Blicken wir auf unser Leben zurück und sind ehrlich, verbringen wir die meiste Zeit des Tages in einem halbbewussten Traum. Unwillkürlich reißen uns Gedanken und Gefühle mit, wir sind gefangen in unseren Wünschen und Hoffnungen. Ohne es zu wollen werden wir ärgerlich und traurig, geben uns Illusionen hin und träumen von einer Zukunft in der wir das Leben besser meistern. Dabei fühlen wir uns oft einsam und unverbunden, als Spielball in einer unberechenbaren und grausamen Welt, in der nichts Bestand hat. Darüber nachzudenken, wie sich das ändern kann, haben die meisten schon ohne Erfolg probiert, unser Verstand kann die Lösung nicht finden. Wir können die Wandlung noch so sehr herbeisehnen, stets bleiben wir im Netzwerk der Gedanken hängen. Gedanken die sich kontinuierlich um uns, um unser Leben, unser Leiden, unser besonderes Schicksal drehen. Ein stetiges "ich will, ich will nicht". Ständige Identifikation und Zurückweisung ohne Pause und selbst noch in unseren Träumen.

Kann Meditation daran etwas ändern? Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Jeder muss es selbst probieren.

Über Meditation lesen und meditieren ist nicht das Gleiche. Um wirklich zu verstehen, wer man ist, was in einem von Moment zu Moment vorgeht, braucht es eine gewisse Kontinuität des Gewahrseins. Aber man kann hier und jetzt beginnen, sich wirklich kennen zu lernen. Gewahrsein bringt dann ganz von alleine Licht in die trübe Geschichte unseres Selbst.

Wenige einfache Dinge haben sich für eine kontinuierliche Meditationsarbeit als hilfreich herausgestellt:

Eine Zeit des Schweigens in einer ruhigen und reizarmen Umgebung.

Stilles Sitzen, allein oder mit anderen. Viele Menschen bestätigen, dass Ihnen Meditation in einer Gruppe deutlich leichter fällt als alleine.

Regelmäßiger Austausch mit Menschen, die Meditationsarbeit machen.

Nicht zuletzt sind auch Menschen wichtig, die in dieser Arbeit eine echte Anleitung geben können.